Zum Thema brauche ich wohl nichts mehr zu sagen. Microsofts neue Xbox One bringt aufregende neue Features wie:

  • Spiele zusammen mit deiner Familie mit nur einem Multiplayer-Spiel
  • Besucher können unbegrenzt lange deine Konsole nutzen!
  • Auch ohne Internet kannst du ganze 24 Stunden spielen!
  • Verleihe und verkaufe Games an Freunde (aber nur einmal! Und nur, wenn sie länger als 30 Tage in deiner Freundesliste sind! Und wenn der Publisher es erlaubt! Oder so!)

..und so weiter. Schöne neue Welt. Dass das Ding dann auch noch 24/7 mit fest installierter Webcam und Mikrofon deine Bude überwacht, ist natürlich noch weniger beruhigender, wenn man erfährt, dass Microsoft im PRISM-Programm der National Security Agency der USA involviert ist, welches direkten Zugriff seitens der US-Regierung u.a. auf Google, Facebook, Apple und diversen anderen amerikanischen Services erlaubt und entsprechend (zumindest in der Theorie) Texte, Videoaufnahmen und Tonaufnahmen weitergeben kann.
Microsoft selbst bekräftigt, dass PRISM und Xbox keinerlei Zusammenhang haben – Dennoch: Mehr Stoff, über den man nachdenken kann.

Microsofts gesamte Strategie der Xbox One scheint sich nicht an den Konsumenten zu richten, sondern an die Publisher. Auf Polygon (ausgerechnet, waren hier doch bisher die größten One-Befürworter zu finden) gibt es einen zwar recht plakativen aber auch informativen Artikel diesbezüglich.

Können Konsumenten etwas gegen diese Entwicklung tun? Klar! Lasst den Kasten im Laden stehen, so wie ich. Spread the word. Erklärt euren Call-of-Duty-spielenden Kumpels, wo die Reise hingeht. Wartet auf Smash Bros und legt euch eine WiiU zu. Wenn sie im Angebot ist. Oder nehmt schon mal eine Hypothek aufs Haus auf und spart auf die PS4.

Wer hätte schon gedacht, dass es ausgerechnet Microsoft sein wird, die mich wieder zum zeichnen bringen.

Ja, das war eine Fangfrage.

MfG Timo

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