Da bastelt Tim Schafer (Tim Schafer!!) (fettgedruckt!)  an einem neuen Spiel, und es wird schlecht. Einfach so. Hätte ich das erwartet? Nein. Hätte Tim das erwartet? Vermutlich.  Ob Jack Black das Ding jemals gespielt hat, weiß ich wiederum auch nicht.

Naja, okay, “schlecht” ist es wohl nicht. Einigen wir uns auf  “stark hinter den Erwartungen zurückgeblieben”, das klingt immer ganz töfte. Was aber richtig fies an der ganzen Geschichte ist, ist, dass die Demo ein völlig anderes Spiel vorgaukelt, als einem dann im Endeffekt erwartet. Diese ganze Pseudostrategie, die ich glücklicherweise als aufmerksamer Beobachter schon in Vorabvideos aufmerksam beobachtet habe, scheint wirklich nicht jedermanns Sache zu sein, wie man diversen Foren und Reviews entnehmen kann. Ich, wie schon gesagt, war mal wieder klüger und habe meinem Bauchgefühl vertraut, welches mir vorsichtig mitteilte “Kaufs nicht, Idiot!” und habe es nicht gekauft. Danke, Bauch.

Eine Frage wäre nun: Kann Brütal Legend sich nun trotz Metal-Nische und Strategiegameplay vor Psychonauts setzen, was Verkäufe angeht? Ich denke schon, und ich denke, es wird am Marketing liegen. Mit Jack Black gibt es einen enorm großen potentiellen Markt, und eben dieser Jack wird auch schon kräftig gerührt, indem er wirklich zu jedem Auftritt seinen Muskelanzug mit BL-Schriftzug anzieht. Brütal Legend wird zwar kein Dauerchartstürmer, aber es wird auch nicht in den Regalen versauen. Obwohl Metal out ist.

Und zwar sehr!

Die andere Frage ist fast wichtiger: Wie kommt das Spiel nun letztendlich bei denen an, die es schon warmgehypt haben? Metalfans, Forenbenutzer, Coregamer, der ganze Haufen da. Ich spare immer noch vorsichtig auf Dragon Age, darum habe ich bei Herrn Black nicht zugeschlagen, aber ihr habt es doch bestimmt zuhause! Habe ich recht? Natürlich habe ich das. Also, erzählt mal – Ist es nun the 14th Coming of Metal oder ist es eher so Tokio Hotel?

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