Archive for August, 2008



Den Gulli runter..

Eine der subjektiv größten Raubkopie-Quellen Deutschlands kann nun offenbar die Pforten schließen. Ich hab mich schon lange gefragt, warum die machen können, was sie halt machen, ohne von der hiesigen Gesetzgebung großartig belästigt zu werden, aber nun ist offenbar der Ofen aus. Ich finds gut. Und ich bin mir sicher, dass innerhalb der ersten paar Wochen die Nachahmer nur so aus dem gut gedüngten Internetboden sprießen werden.

Genaueres gibt es auf fixmbr.de.

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Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn!

Der Cthulhu-Film kommt! Und es gibt einen Trailer, der gerade im Hinblick auf die Independent-Hintergründe des Filmes großartig aussieht. Vielleich ein wenig zu viel Film-Horror statt typischem Lovecraft-Psycho, aber trotzdem lassen die paar Minuten Filmszenen erahnen, dass das Ding nicht völlig in den Sand gesetzt wird.

Ja, ich bin ein Cthulhu-Fanboy.

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Brancheninsider: Spielepirat

Wenn man all den Raubkopierern auf dieser Welt eine einzige Frage stellen würde, welche wäre das? Cliff Harris, Entwickler bei der Independent-Schmiede Positech Games, möchte nur eines wissen: Warum?
Er will keine Falle stellen, denkt nicht daran, die Schattenmänner an die Polizei weiterzugeben, er stellt einfach nur eine ehrliche Frage. Warum kopiert ihr Spiele?

Auf seiner Webseite hat er einen Aufruf gestartet, ihm die Antwort per E-Mail zu schicken. Er wird diese Sender weder veröffentlichen noch die Adressen speichern, verteilen oder petzen. Nur lesen. Zumindest behauptet er das, doch er scheint es ehrlich zu meinen.

“Ich poste dann und wann über das Thema Softwarepiraterie auf meinem Blog, und ich bekomme einen Haufen Comments von Leuten, die so etwas verteidigen, oder der Meinung sind, mein Standpunkt wäre zu hart und ich würde die Proportionen falsch einschätzen. Die letzten paar Mal, als ich all die Antworten durchlas, habe ich begonnen über die andere Seite des Zaunes nachzudenken. Ich habe mich gefragt, ob es da irgendetwas gibt, was ich einfach übersehe.”


Besonders sauer stieß ihm die aktuelle Preisdiskussion um Braid auf, ein Xbox Live Arcade-Titel, der zwar sehr beliebt ist, aber mit 15$ (1200 MS Points) auch recht teuer im Vergleich. “Ich glaube, es ist schon etwas verrückt, wegen einem solch niedrigen Preis einen so großen Aufstand zu machen. Mir kommt es nicht gerade vor, als würde damit die Welt untergehen. Wir geben doch alle regelmäßig mehr für gute PC-Spiele aus”, sagt er. Dann denkt er an einen aktuellen Penny Arcade-Comic und fügt hinzu: “Ein $15-Dollar-Shirt wird vollkommen spontan ohne Gewissensbisse gekauft, aber ein Spiel für den gleichen Preis muss ein absolutes Meisterwerk sein. Ich kapiere es einfach nicht.”

Harris’ Plan scheint aufzugehen: Innerhalb der ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung der Bitte, habe er schon “Tonnen, Hunderte, wenn nicht mehr” Antworten bekommen. Viele von ihnen waren sehr allgemein gehalten, ein paar waren sarkastisch, aber es waren auch einige sehr durchdachte, lange Erklärungen dabei – hauptsächlich von Spielern, die früher viel kopiert haben, es aber heute nicht mehr tun. Natürlich gibt es auch genau die Antworten, die Harris nicht hören wollte. “Diejenigen, die mich wirklich ärgern, sind die, die sich zwar ein Spiel ohne Probleme kaufen könnten, aber es kopieren, um ein bisschen zu sparen. Oder die Typen die meinen, sie hätten irgendeine intellektuelle Rechtfertigung zum Kopieren, es wäre ihr menschliches Recht, Sachen umsonst zu bekommen.”


Auch Harris überlegt übrigens, dem PC den Rücken zu kehren und sich auf Konsolenentwicklungen zu konzentrieren. Auch dort besteht im Grunde die Gefahr durch Raubkopien, ist aber – zumindest online – noch nicht so sehr verbreitet wie auf dem PC. Seine Email-Aktion zieht er zumindest bis zum Ende durch. “Ich glaube wirklich, ich kann hierdurch etwas lernen. Piraten charakterisieren alle Entwickler als fette Billionäre in vergoldeten Ferraris, und die Entwickler halten alle Piraten für stehlenden Abschaum.”, so Harris. “Es ist an der Zeit, dass beide Seiten der jeweils anderen zuhören. Der Piraterieszene die Schuld daran zu geben, dass immer mehr Entwickler sich vom PC verabschieden, ist okay, sofern es stimmt. Aber wenn es nur eine Ausrede ist, um wirklich – wirklich – schlechte Spiele zu vertuschen, oder man unbezahlbar gute Rechner braucht, um das Spiel überhaupt spielen zu können, ist es nur albern. Es ist einfach, alles was die Raubkopierer sagen, als Rechtfertigung für Diebstahl zu verkaufen, aber wenn sie sagen dass dein Spiel überteuert und verbuggt ist, und das DRM ein Alptraum, wäre es Wahnsinn ihnen nicht zuzuhören.”

Quelle: Arstechnica.com


Hörspiel aus der Hölle – Hellboy

Comic- und mittlerweile auch Filmstar Hellboy macht demnächst heimische Stereoanlagen unsicher: Das noch recht junge Label Lausch (Drizzt, Caine) bringt eine Hörspielreihe, basierend auf dem Comic von Crosscult – trotzdem hindert das Regisseur Merlau nicht daran, die wichtigsten Stimmen mit den Synchronstimmen des Filmes zu besetzen. Gute Sache, das. Genauere Sprecherinfos und Inhaltsangaben gibt es auf der Hellboy-Unterseite von MerLausch.de

Am 26.09. erscheinen die ersten vier Folgen, aufgeteilt in zwei Doppelfolgen.

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Der schlechteste Film ever? (reloaded)

Ich glaube, es gibt niemanden, der heutzutage öffentlich zugeben würde: “Ich mag den Super Mario Bros.-Film!

Verständlich, natürlich, wurde doch dieses Machwerk vor, während, und nach Erscheinen gnadenlos verrissen. Okay, die Story ist mehr als hirnrissig: Mario (perfekt: Bob Hoskins) und Luigi (halt da: John Leguizamo), Klempner aus Leidenschaft, frönen ihrem Lotterleben in Brooklyn, als sich plötzlich herausstellt, dass die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren nicht ausgestorben wurden, sondern sich aufgrund eines Meteoriteneinschlags ein paralleles Universum gebildet hat. Dort entwickelten sich die Dinos selbstverständlich fröhlich weiter, und nun, in der Neuzeit, versucht deren König Koopa (grandios, allein schon die Idee: Dennis Hopper) mithilfe eines Steins, derzeit im Besitz von Studentin/Prinzessin Daisy (Samantha Mathis) die Herrschaft über die menschliche Welt an sich zu reissen. Erste Frage, die einem direkt in den Kopf schiesst: Welche Drogen genau waren dort im Spiel? Zweite und dritte Frage: Dennis Hopper? Was zur Hölle? (weiterlesen…)

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Und Videospiele sind DOCH Kultur!

Jetzt sogar offiziell! G.A.M.E., der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen ist nun endlich im Deutschen Kulturrat aufgenommen worden. Errungen wurde dieser Platz durch die Argumentation, dass “die Branche Auftraggeber sei für Künstler unterschiedlichster Sparten wie Designer, Drehbuchautoren bis hin zu Komponisten.”

G.A.M.E. darf sich jetzt im Bereich für Film und audiovisuelle Medien des Rats breitmachen.
Malte Behrmann, Chef des Verbandes, in dem natürlich sämtliche großen deutschen Spieleschmieden und Publisher von Ascaron bis Yager Developement sowie diverse Hardwarehersteller und Internetnetzwerke wie Krawall ansässig sind, nannte die Entscheidung einen “Meilenstein für die deutsche Medienpolitik”, damit sei “die Spieleindustrie endgültig im kulturellen Bereich angekommen”.

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Kulturrates scheint seiner Meinung zu sein:
“Im letzten Jahr galt es so manchen Strauß auszufechten, wenn es darum ging, deutlich zu machen, dass Computerspiele zum Kulturbereich gehören.”

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NEED!

Beeilung, Capcom!!




Nice job!

Konami Easter Egg by Adrian3.com