Dem Mario aufs Maul
März 17th, 2008..wird mein Schlachtruf bei Super Smash Brothers Brawl, welches ja dann vermutlich irgendwann in Europa erscheint. Womit das Thema für Heute wohl feststeht. Aber was erzähle ich groß über SSBB, ohne dass das Publikum mich a) wegen Spoiler an die Wand stellen will oder b) sich ärgert, dass sie auf ihrer Suche nach Bonuscharakteren weitergooglen müssen? Einfache Antwort: Einen Schwank aus meiner Kindheit.
Ich weiß noch ziemlich genau, wie ich mir damals Super Smash Bros. für meine altehrwürdige Festinstallation zur näheren Erforschung des Verhaltens von Arachniden im Haushalt (FiznEdVvAiH, alternativ: N64) ausgeliehen hatte. Von einem Bekannten. Und ich fand es recht amüsant eigentlich – wer hatte zu jener Zeit nicht begeistert jeden Neuigkeiten hinterhergesabbert, die sich auch nur mit halbwegs geraden Linien ohne schlechtes Gewissen mit “gutes N64-Spiel” verbinden ließen. Nach einer knappen Woche habe ich dem Kumpel das Spiel dann wiedergegeben. Und nie wieder daran gedacht.
Anders war es beim Cube-Ableger: Hier habe ich weniger gesabbert und mehr Skeptik walten lassen. Wenn ich den ersten Teil nicht sooo dick fand, dachte ich mir, wird ja dieser hier auch nicht die Krönung der Spieleevolution darstellen. Darum habe ich ihn mir auch mal wieder ausgeliehen, als er denn dann erschien, wenngleich auch diesmal von einer Videothek. Für ein Wochenende. Also drei Tage, damals konnten die Videotheker ja noch ohne schlechtes Gewissen die Rolladen am Sonntag dichtmachen. Und es war toll! Viel, viel toller als die N64-Version! Ich konnte es kaum abwarten, mir das Spiel selbst zuzulegen, so viel verstecktes, geheimes und aufregendes Zeug war auf der kleinen Disc versteckt. Das war am Samstag. Am Montag habe ich das Spiel zurückgegeben. Und nie wieder daran gedacht.
Ach verdammt, ich weiß nicht, woran es liegt, aber irgendwie werde ich mit der Anarchomario-Serie nicht warm. Es macht für ein paar Tage (oder Stunden) gewaltige Laune, danach ist es repetativ, hektisch und schlicht blöde. Zumindest für mich. Wenn ich an “Beat’em up” denke, habe ich Sachen wie Garou, Street Fighter, Virtua Fighter, von mir aus sogar Tekken im Kopf, und keinen verdammten epileptischen Anfall in Spieleform, in dem ca 3025 Charaktere sich in Fitzelgröße zu viert in einer Arena von zirka zwei Quadratmetern Größe in Lichtgeschwindigkeit ins Nirvana hauen.
Vielleicht ist es mein Alter? Vielleicht macht meine wohl mittlerweile in die Jahre gekommene Hand-Augen-Nase-Koordination das Chaos einfach nicht mehr mit? Bei Lords of Thunder habe ich schließlich auch nur 2 Bosse in drei Tagen geschafft. (Tolles Spiel übrigens, sofort für die VC besorgen!)
Wie dem auch sei, dank Snake und Sonic komme ich alleine aus historischen Gründen diesmal nicht um einen Kauf herum. Der Onlinemodus stimmt mich ebenfalls wohlwollend. Und all die versteckten Charaktere! Und Geheimnisse! Und Spielmodi! Hach!
Erste Käufer können mich dann vermutlich eine Woche nach Release anschreiben.
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Selbiges bei mir. Fand die Vorgänger auch nicht so knülle. Nichtsdestotrotz ist mein Import unterwegs. Hab einfach zu viel gutes gehört, als dass ich mir das entgehen lassen könnte
Ich bin gespannt..
Ui, dann bin ich SEHR auf deine Meinung gespannt! Nachdem du eine Woche gespielt hast, versteht sich
Wie kann man nur SSBM nicht gut finden?^^
Also ich fand das Spiel ja so was von geil, dass für mich SSBB ein Pflichttitel allererster Güte darstellt. Allein der Umfang, der beim Vorgänger ja schon riesig war und wo man sooo viel freischalten konnte, was mir auch Spaß machte, ist für mich ein entscheidender Kaufgrund, zumal es ja dann noch den Online-Modus gibt.
Alles in allem einer meiner, wenn nicht sogar der, Most-Wanted des Jahres!^^
Ahh, ganz vergessen, finde den Comic wieder cool^^.
SSB kann man halt nur richtig toll finden wenn man es auch richtig spielt: mit anderen Lebewesen. Du einsamer Mensch