Mortal Online
Montag, 8. Februar 2010

Mortal Online

Zuerst: Entschuldigung für die merkwürdige Textqualität vom Comic, ich teste gerade, wie ich die Dinger optimal komplett in hoher Auflösung fabrizieren kann. Wie man sieht, noch nicht sehr erfolgreich.

So, weiter im Text. Was hab ich die letzten Tage gespielt? Richtig, Mortal Online. Das erste MMO, dass kein WoW-Killer sein will. Zusammengeschustert haben es die Schweden von StarVault, ein kleines Indieteam, welches unter CEO Henrik Nystrom schon damals an Ultima Online gearbeitet hat, dem Mitbegründer der heutigen MMORPGs, wie wir sie kennen. Das bedeutet zweierlei; erstens sollten die Jungs das Thema Sandbox-MMO eigentlich aus dem Effeff kennen, zweitens siehts finanziell nicht halb so rosig aus, wie bei den Softwaregrößen aus den USA. Außerdem sind die Jungs sehr mitteilungsfreudig – sowohl im Forum als auch im IRC-Chat kann man sich stets mit den Entwicklern austauschen.

Darum ist die momentan laufende Open Beta auch mehr oder weniger eine Alpha – viele Sachen funktionieren noch nicht so, wie sie sollen, es gibt zahlreiche kleine und mittelgroße Bugs, aber insgesamt funktioniert das Spiel schon durchaus. Mortal Online ist quasi das genaue Gegenteil von World of Warcraft – es gibt keine Quests, es gibt weder Kompass noch Karte auf dem Bildschirm, es gibt nicht einmal Level, die man aufsteigen kann. Heisst das, man krebst immer auf Steinzeitmensch-Niveau herum? Nein, denn es gibt  Skills, die sich lernen und verbessern lassen. Entweder durch tatsächliches Ausführen der Tätigkeit oder – ähnlich wie bei Eve Online – durch das Lesen von Büchern. So kann man sich in seiner späteren Karriere Waffen bauen, Pferde zähmen, Rüstungen schmieden oder sich als Immobilienmakler versuchen. Jedoch: Entscheidungsfreudigkeit ist Pflicht, man kann auf keinen Fall einen auf Tausendsassa machen.

Mit diesem Prinzip will StarVault das Sandbox-Prinzip aufbauen. Um etwas zu schaffen, braucht man zwangsweise die Hilfe anderer Spieler – oder viel Ingame-Geld, um sich genügend Material zu besorgen. Wer lieber den einsamen Wolf spielt, könnte eine Karriere als Meuchelmörder oder Dieb ins Auge fassen, aber Vorsicht: Innerhalb der Städte passen die Wachen auf, und außerhalb der Städte ist auch ein Schurke nicht sicher, wenn er alleine ist. Denn Mortal Online besitzt ein Open PvP-System, bei dem der Verlierer von jedermann ausgeplündert werden kann. Man muss also zwangsweise sehr vorsichtig sein, sobald die Stadtwache nicht mehr in Rufreichweite sind.

Steuerungstechnisch spielt sich das Ganze weniger wie ein MMO, sondern mehr wie ein Ego-Slasher. Wer Dark Messiah gespielt hat, weiß Bescheid. Mit den derzeitigen Lags, die gerade Abends den Server heimsuchen, ist das Kampfsystem aber noch relativ witzlos – hoffen wir, dass sich das zum Release ändert. Achja, Release: When it’s done.


Die beste Apple Ipad-Parodie ev0r!

Das muss ich einfach verlinken: Über Nerdcore bin ich über ein fantastisches Video von Collegehumor gestolpert, unbedingt anschauen!


Miramax gibts nicht mehr

Ein trauriger Tag für das Independent-Kino: Das Traditionsstudio Miramax ist mehr oder weniger dicht.

Das Studio wird zwar auf dem Papier vorerst weiterexistieren als Absatzhalter innerhalb Disney (Sechs Releases sind noch in Arbeit), aber die Türen sind zu, und die Zukunft mehr als ungewiss. Auch ob Disney einfach die derzeit unfertigen Titel verkauft ist noch unbekannt – der Schätzwert für den Namen “Miramax” und dessen Filmbibliothek von knapp 500 Titeln liegt bei $1,5 Milliarden Dollar.

Miramax wurde 1979 von Bob und Harvey Weinstein gegründet und hat seit Bestehen für den Amerikanischen Indiefilm eine Menge getan. “Ich fühle mich gerade sehr nostalgisch”, sagte Harvey Weinstein in einem Statement. “Ich weiß, dass die Filme, die unter mir und Bob entstanden sind, weiterleben werden, so wie auch die fantastischen Filme unter der Aufsicht von Daniel Battsek. Miramax hat ein paar großartige Leute, und ich weiß, sie werden damit weitermachen, großartige Dinge in der Industrie zu tun.”

1993 wurde Miramax von Disney gekauft und konnte damit erfolgreicher produzieren denn je. Aber hinter den Kulissen gab es oft Probleme zwischen den Weinsteins und Disneys Michael Eisner. Nach einigen Big-Budget Filmen wie “Cold Mountain” gab es eine laute Trennung, und die Brüder verließen die Firma, die sie dereinst selbst gegründet haben (und nach ihren Eltern benannt: Miriam und Max).

Nur falls es Menschen gibt, die nicht wissen, was Miramax für unsere Kinoabende getan hat: The Crying Game, Pulp Fiction, Der Englische Patient, Good Will Hunting, Das Leben ist schön, Shakespeare in Love, Chocolat, Gangs of New York, The Aviator. Und das ist nur eine kleine Auswahl. Drücken wir die Daumen, dass die Köpfe hinter der Firma allesamt dem Kinobusiness erhalten bleiben.

Quelle: Variety


MegaMan für einen guten Zweck!

Genau jetzt läuft Live auf http://zachityzach.blogspot.com/ ein netter Megaman-Marathon, Teile 1-9, bei den Bossen wird nur der Mega Buster benutzt, und ganz nebenbei noch Spenden für Child’s Play gesammelt. Tolle Sache, das!


Wave-Accounts! Hurra!

So, die erste offizielle VGCC-Wave ist gestartet, und der liebe Fressa hat noch Betakeys übrig! Die ersten 12 Comments, die sich in diesem Blogpost als bedürftig outen, bekommen einen. Sagt er jedenfalls. Man sieht sich in der Wave ;)


Gefunden! November 09

So viele Sachen, die ich teils zufällig, teils eiskalt geplant im Internet ansurfe. Meistens Youtube, eigentlich. Ich weiß gar nicht warum, aber immer, wenn ich auch nur ein Video auf dieser Teufelsseite anschauen will, versacke ich für Stunden. Und damit das nicht nur mir passiert, teile ich jetzt die Sachen, die mich besonders belustigt, erfreut, gefesselt oder einfach nur mein Hirn lang genug abgeschaltet haben, um es vollkommen geistesabwesend in den Favoriten zu speichern. Here we go:

Weiterlesen…




Nice job!

Konami Easter Egg by Adrian3.com